PV-Vergütung sinkt auch im 1. Quartal 2016 nicht

Im neuen Jahre nichts Neues: Die PV-Vergütung bleibt in den ersten drei Monaten stabil, teilte die Bundesnetzagentur mit. (Foto: dpa)
Im neuen Jahre nichts Neues: Die PV-Vergütung bleibt in den ersten drei Monaten stabil, teilte die Bundesnetzagentur mit. (Foto: dpa)
04.01.2016

Mit dem anhaltend schwachen Zubau von Photovoltaikanlagen bleibt auch die Einspeisevergütung weiter stabil. Wie die Bundesnetzagentur am 30. Dezember mitteilte, werden die Sätze im Zeitraum vom 1. Januar bis 1. März 2016 nicht gesenkt. In den vergangenen zwölf Monaten blieb das Installationsvolumen mit rund 1,4 GW weit unterhalb des gesetzlich definierten Korridors von 2,4 bis 2,6 GW.

Nach dem EEG werden die Vergütungssätze für Solarstrom monatlich angepasst, und zwar auf Basis der Zubauzahlen der vorausgegangenen zwölf Monate. Liegen die Installationen im Korridor, fallen die Vergütungssätze monatlich um einen halben Prozentpunkt. Wird der Korridor unterschritten, sinkt die Vergütung weniger stark und bleibt konstant, wenn die Unterschreitung mehr als 900 MW beträgt. Dies war bereits im vergangenen Jahr der Fall, und 2016 setzt sich dieser Trend zunächst fort.

Der aktuellen Berechnung der Bundesnetzagentur liegen die gemeldeten – auch nachgemeldeten – Installationen von Dezember 2014 bis November 2015 zugrunde. Für den letzten Monat dieser Periode wurde mit knapp 70 MW ein sehr niedriger Wert gemeldet.

Ralf Ossenbrink

 

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