Pfalzsolar expandiert in die Niederlande

Nachdem PFALZSOLAR im vergangenen Jahr ausschließlich Dachprojekte in der Größenordnung von 0,5 bis 3 MW realisiert hat, sind für 2018 bereits mehrere Freiflächenprojekte in der mit einer Leistung von bis zu 5 MW unter Vertrag. (Foto: Pfalzsolar)
Nachdem PFALZSOLAR im vergangenen Jahr ausschließlich Dachprojekte in der Größenordnung von 0,5 bis 3 MW realisiert hat, sind für 2018 bereits mehrere Freiflächenprojekte in der mit einer Leistung von bis zu 5 MW unter Vertrag. (Foto: Pfalzsolar)
13.03.2018

Nachdem die Niederlande lange Zeit nur verhaltenes Wachstum bei der Sonnenstromgewinnung verbuchen konnten, liegen mit 2016 und 2017 zwei Rekordjahre hinter unserem Nachbarland. Pfalzsolar beteiligt sich an diesem Zubau und ist seit Anfang 2017 im Markt aktiv.

Verglichen mit anderen europäischen Ländern spät aber dafür umso durchdachter haben die Niederlande Förderstrukturen geschaffen, die den Markt für Projektierer, EPC und Investoren sehr attraktiv machten. Besaßen die Niederlande bis vor zwei Jahren noch kaum Relevanz, so konnten sie doch danach einen deutlichen Zuwachs verbuchen. Die im Jahr 2017 in den Niederlanden neu installierte PV-Leistung beträgt 853 MW. Im Vorjahr waren es bereits 535 MW.

Pfalzsolar hat im letzten Jahr eine Reihe von Dachanlagen mit einer Leistung von 0,5 bis 3 MW realisiert. Für 2018 hat das Ludwigshafener Unternehmen sich nun das Ziel gesetzt eine PV-Leistung im hohen zweistelligen Megawatt-Bereich installieren. Hierfür sind gegenwärtig auch Freiflächenanlagen mit einer Kapazität von bis zu 5 MW in Planung. Für das erste dieser Projekte ist noch im März Baubeginn.

Pfalzsolar realisiert Großprojekte in Deutschland, dem europäischen Ausland und den USA. Dass verstärkt ins Ausland wenden muss, sieht das Unternehmen mit Bedauern. Das langsame Fortschreiten der Energiewende lasse allerdings keine andere Alternative.

Philipp Kronsbein / Pfalzsolar

Max Huber (Leiter Projektentwicklung):
„Natürlich freuen wir uns über das große Wachstumspotenzial, das uns der niederländische Markt derzeit bietet. Doch auf der anderen Seite liegt uns auch die Energiewende im eigenen Land am Herzen. Hier geht es viel zu langsam voran.“