Neue Optionen bei PV*SOL premium 2018

Für die Eingabe von Objektdaten können in PV*SOL premium 2018 3D-Modelle über eine Schnittstelle eingelesen werden. (Foto: Valentin Software GmbH)
Für die Eingabe von Objektdaten können in PV*SOL premium 2018 3D-Modelle über eine Schnittstelle eingelesen werden. (Foto: Valentin Software GmbH)
10.11.2017

Valentin Software hat eine neue Version der PV-Planungssoftware angekündigt. Mit PV*SOL premium 2018 soll der Entwurf von Photovoltaikanlagen noch leichter und effizienter werden, betont das Unternehmen.

So können für die Eingabe von Objektdaten 3D-Modelle unterschiedlicher Dateiformate über eine neue Schnittstelle eingelesen werden. Auf diese Weise sei es möglich, realistische und detailgetreue 3D-Objekte zu importieren, die mit aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen Fotos erstellt wurden, etwa unter Einsatz einer Drohne. Valentin sieht darin eine wichtige Ergänzung der bereits bestehenden Möglichkeit, Grundrisspläne, Flurpläne und Screenshots aus webbasierten Satellitenkarten (z.B. Google Earth) direkt in die 3D-Visualisierung einzulesen und damit maßstabsgerecht in ein Projekt zu integrieren.

Für den nächsten Planungsschritt, die Verschaltung der automatisch auf ein Objekt platzierten Module, will Valentin die Flexibilität deutlich erhöhen: Die neu implementierte Möglichkeit der Polystringverschaltung erlaubt es, unterschiedliche Stränge parallel oder auch in Reihe an einen MPP-Tracker zu schalten, beispielsweise bei einer Ost-West-Anlage. Selbst unterschiedliche Module in einem Strang lassen sich demnach verschalten, um etwa nicht mehr lieferbare defekte Module zu ersetzen. Module mit unterschiedlichen Ausrichtungen lassen sich über die Einbindung von Leistungsoptimierern (z.B. SolarEdge, Tigo) nun in einem Strang verschalten, berichtet Valentin. Diese neuen Funktionalitäten zielen auf mehr Flexibilität bei der Planung und sollen eine noch detailgetreuere Konfiguration und Simulation der PV-Anlage ermöglichen. Als weitere Ergänzungen nennt der Softwarespezialist die Ausgabe der U-I- und U-P-Kennlinien für jeden Zeitschritt der Simulation sowie die Darstellung eines Energieflussdiagramms des Gesamtsystems einschließlich Batteriesystem, Verbraucher und auch Elektroauto.

Steffen Lindemann, Geschäftsführer von Valentin Software, sieht durch die Kombination von PV, Speichern und Batteriesystemen eine höhere Komplexität der PV-Anlage: „Anhand des neuen Energieflussdiagramms lässt sich dem Kunden anschaulich vermitteln, woher jede einzelne kWh in der PV-Anlage kommt und wohin sie geht.“

Ralf Ossenbrink / Valentin Software

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