Leipziger Stadtwerke erzeugen Strom auf denkmalgeschützter Kabelhalle

Die Kabelhalle in Leipzig soll künftig Veranstaltungsgäste anlocken und Solarenergie nutzen. (Foto: SunEnergy Europe GmbH)
Die Kabelhalle in Leipzig soll künftig Veranstaltungsgäste anlocken und Solarenergie nutzen. (Foto: SunEnergy Europe GmbH)
11.01.2016

Zum Ende des Jahres konnte das Hamburger Unternehmen SunEnergy für die Leipziger Stadtwerke eine 260-kW-Solarstromanlage fertigstellen. Auf dem Dach der denkmalgeschützten Kabelhalle erzeugen 1.001 Solarmodule umweltfreundlichen Strom.

Das alte Industriegebäude in der sächsischen Stadt hat eine Länge von 130 Meter und wird künftig als Veranstaltungshalle genutzt. SunEnergy Europe war für die Umsetzung verantwortlich und hat neben den Modulen des sächsischen Herstellers Heckert Solar eine Unterkonstruktion von Schletter und Wechselrichter von Sungrow verbaut. Als verantwortlicher Bauleiter von SunEnergy verweist Norman Kling auf die Besonderheiten von denkmalgeschütztem Altbau und winterlichem Wetter: „Wir haben mit einem starken Team die besonderen baulichen und witterungsbedingten Herausforderungen gemeistert.“

Sebastian Roß, Projektleiter der Leipziger Stadtwerke, kündigt für das Frühjahr weitere vier Anlagen in Kooperation mit SunEnergy an: „Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt wollen wir nun konsequent unseren Bestand an PV-Anlagen für die Unternehmen der Stadt Leipzig und PV-Anlagen für unsere Kunden erweitern und die Zusammenarbeit mit SunEnergy vertiefen.“

Ralf Ossenbrink/SunEnergy

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