Kyocera und Partner starten Realisierung von 92-MW-Projekt in Japan

Bei seiner geplanten Inbetriebnahme im Januar 2020 soll sich das Kanoya Osaki Solar Hills Solarkarftwerk über eine Fläche von 2 Millionen Quadratmeter erstrecken. (Foto: Kyocera)
Bei seiner geplanten Inbetriebnahme im Januar 2020 soll sich das Kanoya Osaki Solar Hills Solarkarftwerk über eine Fläche von 2 Millionen Quadratmeter erstrecken. (Foto: Kyocera)
17.05.2017

Die PV-Betreibergesellschaft Kanoya Osaki Solar Hills LLC hat mit dem Bau eines 92-MW-Solarpark in der japanischen Präfektur Kagoshima begonnen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um ein Joint Venture der Kyocera Corporation, K.K. GAIA POWER, Kyudenko Corporation und Tokyo Century Corporation. Nach seiner Fertigstellung soll das Kraftwerk jährlich 99.230 MWh Solarstrom produzieren.

Am Anfang stand der Wunsch einen Standort, auf dem eigentlich ein Golfplatz geplant war, effektiver zu nutzen. Ausgehend von dieser Bestrebung begannen im Januar 2014 die Planungen, an deren Ende ein Solarpark mit 340.740 Kyocera-Solarmodulen steht. Die Module mit einer installierten Gesamtleistung von 92 MW sollen nach Berechnungen von Kyocera den Bedarf von 33.500 japanischen Haushalten decken können.

Bei der Umsetzung des Parks mit einer geplanten Investitionssumme von 35 Mio. Yen (ca. US-$ 315 Mio.) arbeiten die beteiligten Unternehmen Hand in Hand. Kanoya Osaki Solar Hills LLC betreibt das Kraftwerk, während ein Gemeinschaftsunternehmen von Kyudenko und GAIA POWER die Planung, den Bau sowie die Instandhaltung übernehmen wird. Kyocera liefert die Solarmodule und Century Tokyo Leasing sorgt für die Finanzierung.

Für die Gemeinden Kynoya und Osaki, auf deren Gebiet sich der etwa 2 km2 überspannende Park befindet, ist mit dem Bau die Hoffnung auf mehr Arbeitsplätze und steigende Steuereinnahmen verbunden. Nichts desto weniger hat man aber auch auf die Umweltverträglichkeit geachtet. Hierfür wurde eine einjährige Prüfung durchgeführt. Des Weiteren habe man das Design des Kraftwerks besonders umweltfreundlich gestalte, wie Kyocera betont.

Philipp Kronsbein / Kyocera

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