Fronius stärkt internationales Vertriebsnetzwerk

Der Referenz-Solarpark im ungarischen Magyarbóly wurde mit Fronius Eco Wechselrichtern ausgestattet und dient als besonderes Vorzeigebeispiel für die ungarischen PV-Spezialisten von Solar-Pécs. (Foto: Fronius)
Der Referenz-Solarpark im ungarischen Magyarbóly wurde mit Fronius Eco Wechselrichtern ausgestattet und dient als besonderes Vorzeigebeispiel für die ungarischen PV-Spezialisten von Solar-Pécs. (Foto: Fronius)
20.07.2017

Fronius Solar Energy hat eine Niederlassung in Ungarn eröffnet. Mit dem neuen Standort in der Nähe von Budapest baut der österreichische Solartechnik-Spezialist sein internationales Netzwerk weiter aus. Die Kunden in Ungarn sollen auf diese Weise zukünftig noch schneller und zuverlässiger betreute werden.

„Bereits seit 2010 verkaufen wir in Ungarn unsere Solartechnik. Heute verfügen wir dort über ein breites Vertriebs- und Servicepartner-Netzwerk und zählen zu den Marktführern im Bereich Photovoltaik“, sagt Verena Huber, Area Sales Managerin bei Fronius. Um Kunden dort gezielter zu betreuen, hat Fronius zum 1. Juni einen eigenen Standort in Tatabánya, rund 70 km von Budapest entfernt, eröffnet. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und Fronius Hungary reiht sich als die 20.Niederlassung der Business Unit Solar Energy der Fronius International GmbH.

Ein wesentlicher Vorteil den Fronius mit der neuen Niederlassung verspricht: Der technische Berater spricht die Landessprache und kann die ungarischen Installateure sowie Vertriebs- und Servicepartner auch durch die räumliche Nähe noch effizienter beraten und unterstützen. Aktuell hat Fronius rund 80 Servicepartner in Ungarn. Um diese besser im Umgang mit der Solartechnik von Fronius auszubilden, finden regelmäßige Schulungen statt. Auch hierfür ist der technische Berater von Fronius am neuen Standort zuständig. Der operative Geschäftsbetrieb wird dagegen weiterhin über Fronius International abgedeckt.

Ende 2016 lag die installierte Gesamtleistung aller Photovoltaikanlagen in Ungarn bei rund 210 MW. Für die nächsten drei Jahre erwarten die Experten bei Fronius ein Potenzial von 500 MW. „Dieser Trend zeigt uns, dass auch in Ungarn die Stromgewinnung aus erneuerbaren Quellen, wie der Solarenergie, eine immer wichtigere Rolle spielt“, erläutert Martin Hackl, Leiter der Business Unit Solar Energy bei Fronius International. „Das ist ganz im Sinne unserer Vision von 24 Stunden Sonne, einer Zukunft, in welcher der weltweite Energiebedarf aus 100 Prozent Erneuerbaren gedeckt wird.“ Mit der Investition in den Standort Ungarn kommt der Solartechnik-Spezialist aus Österreich diesem Ziel ein Stück näher.

Fronius / Philipp Kronsbein

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