Fast 3.000 MWh jährlich im iranischen Hochland

Die PV-Anlage der Shahrekord Cement Company befindet sich 2.300 Meter über dem Meeresspiegel. (Foto: Fronius)
Die PV-Anlage der Shahrekord Cement Company befindet sich 2.300 Meter über dem Meeresspiegel. (Foto: Fronius)
22.02.2018

Vor kurzem hat Fronius Wechselrichter für die PV-Anlage eines iranischen Zementherstellers installiert – auf 2.300 Metern über dem Meeresspiegel. Damit profiliert sich das Unternehmen in dem Wachstumsmarkt immer weiter.

Im Iran ist die Lage für Solaranlagenbetreiber derzeit sehr positiv: Denn die Regierung des Landes unterstützt den Bau von Photovoltaik-Anlagen mit einer großzügigen und langfristigen Einspeisevergütung. Das bietet Unternehmen und Privatpersonen einen attraktiven Anreiz, in erneuerbare Energien zu investieren.

Fronius hat dieses Potenzial erkannt. Seit 2016 baut das Unternehmen die eigenen Position im Iran verstärkt aus. Besonders stolz ist man dabei auf den hohen Service-Standard, der dank vor Ort etabliert werden konnte. „Sollte es nötig sein, können unsere Service-Partner die Platinen vor Ort einfach wechseln und so Fehler direkt beheben. Damit bieten wir den schnellsten Wechselrichterservice am Markt“, erklärt Benjamin Fischer, Area Sales Manager bei Fronius Solar Energy.

Mit der Vision 24 Stunden Sonne, einer Zukunft, in der der globale Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird, treibt Fronius Solar Energy den weltweiten Ausbau von Solaranlagen stetig voran“, erklärt Martin Hackl, Leiter Solar Energy der Fronius International GmbH.

Ein jüngst vollendetes Projekt war etwas Besonderes: nicht nur liegt die produzierte Strommenge mit 2953 MWh im Jahr verhältnismäßig hoch, auch geografisch erreicht sie eine große Höhe. Die befindet sich 2.300 Meter über dem Meeresspiegel in der Stadt Shahrekord, die auch als Dach des Iran bezeichnet wird. Heiße Sommer und kalte Winter prägen die Region, die Umgebungstemperaturen liegen zwischen -10°C und +50°C. Aus diesem Grund fanden 76 Fronius Symo Wechselrichter. Diese sind besonders robust, arbeiten leistungsstark und zuverlässig bei Temperaturen zwischen -40 und +60 Grad Celsius.

Fronius / Philipp Kronsbein