Enervis stellt Photovoltaik-Erlösprognose bis 2050 vor

28.04.2019

Kontinuierlich sinkende Installationskosten und steigende Strompreise machen Investitionen in Photovoltaik (PV) ohne EEG-Förderung auch in Deutschland attraktiv und werden das Wachstum der Solarstromerzeugung zukünftig maßgeblich vorantreiben. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Photovoltaik-Erlösprognose von Enervis. So erwartet das Berliner Beratungshaus bereits ab Anfang der 2020er Jahre deutliche Zuwächse, vor allem von großen Freiflächen-PV-Anlagen die allein durch Strommarkterlöse finanziert werden und keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten. Diese Marktparität verstärkt daher den PV-Ausbau nachhaltig.

Die PV-Referenzstudie von enervis analysiert die energiewirtschaftlichen Treiber dieser Entwicklung und stellt die Grundlage für eine quantitative Bewertung zukünftiger Strommarkterlöse von PV-Projekten dar. Dafür wurden in der Studie mit dem enervis Strommarktmodell langfristige Strompreise für den deutschen Stromgroßhandelsmarkt sowie die sich daraus ergebenden PV-Strommarkterlöse (Marktwerte) berechnet.

Enervis-Berater Benedikt Ziegert erläutert die Anwendungsfälle der PV-Referenzstudie: „Was heute schon in Spanien, Portugal und Italien gegeben ist, erwarten wir kurzfristig auch in Deutschland: die Marktparität großer PV-Anlagen. Unsere PV-Referenzstudie richtet sich daher an Projektentwickler, Investoren und Banken, die in solche Merchant-PV-Projekte in Deutschland investieren wollen. Dafür ist eine energiewirtschaftlich fundierte Prognose von Strommarkterlösen für die nächsten 25 bis 30 Jahre notwendig. Im Rahmen der Projektbewertung muss neben der allgemeinen Strompreisprognose vor allem die dynamische Entwicklung von PV-Marktwerten und Profilwertabschlägen quantifiziert werden. Unsere PV-Referenzstudie bietet hierfür die optimale Basis“. Informationen zur kostenpflichtigen PV-Referenzstudie gibt enervis (https://enervis.de/wp-content/uploads/2019/04/Referenzstudie-PV-Erloese-Flyer_bz.pdf).