Berlin plant 50 neue PV-Anlagen bis Ende 2017

Das Land Berlin plant den Ausbau der Solarleistung auf öffentlichen Liegenschaften. (Foto: dpa)
Das Land Berlin plant den Ausbau der Solarleistung auf öffentlichen Liegenschaften. (Foto: dpa)
08.01.2016

Das Land Berlin will die Solarstromerzeugung auf öffentlichen Gebäuden ausbauen. Bis Ende 2017 sollen über 50 neue Anlagen entstehen. Projektpartner sind die BIM Berliner Immobilien Management GmbH und die Hamburger Ingenieurbüro Averdung Ingenieurgesellschaft mbH.

Im Rahmen der Kooperation sind nach Angaben der Partner in den vergangenen zwei Jahren bereits 16 Solarstromanlagen ans Netz gegangen. Der Anlagenbestand der BIM, einer 100-prozentigen Tochter des Landes Berlin, umfasst damit rund 70 PV-Anlagen. Genutzt werden Dächer von Oberstufenzentren, Feuerwehr- und Polizeigebäuden sowie Verwaltungseinrichtungen im Großraum Berlin.

In einer Pressemitteilung wird die 2014 eingeführte EEG-Umlagepflicht auf Eigenversorgung zwar als „große Herausforderung in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Anlagen“ bezeichnet. Die Partner setzen aber dennoch auf Photovoltaik und eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote. Die Liegenschaften würden ausdrücklich nach dem Eigenverbrauchspotenzial ausgewählt.

Die BIM vertritt in der Kooperation das Sondervermögen des Landes Berlin (SILB). Bei den bis Ende 2017 anvisierten Flächen geht es um eine potenzielle Gesamtleistung von ca. 2,8 MW. Die BIM werde damit das PV-Portfolio im SILB deutlich ausweiten und einen Beitrag zu dem langfristigen Ziel der Bundeshauptstadt leisten, sich einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln.

Ralf Ossenbrink

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