ALDI SÜD nimmt das 1000. Solardach in Betrieb

Laden während des Einkaufs gehört zum Eigenverbrauchskonzept von ALDI SÜD – das Bild zeigt die erste Elektrotankstelle in Düsseldorf. (Foto: ALDI SÜD)
Laden während des Einkaufs gehört zum Eigenverbrauchskonzept von ALDI SÜD – das Bild zeigt die erste Elektrotankstelle in Düsseldorf. (Foto: ALDI SÜD)
08.01.2016

Supermärkte mit Solarenergie: Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD meldet die Inbetriebnahme der 1.000. PV-Anlage auf dem Dach einer Filiale. Nach Unternehmensangaben nutzt inzwischen mehr als jeder zweite ALDI SÜD-Standort im Westen oder Süden Deutschlands die Solarenergie zum Kühlen der Waren und für die Beleuchtung der Räume.

Das Handelsunternehmen verfolge bereits seit 2005 das Ziel, erneuerbare Energien in dieser Größenordnung zu nutzen, so Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. Fasst man die Flächen der PV-Anlagen auf den Filialen zusammen, so ergibt sich nach Berechnungen des Unternehmens eine Gesamtfläche von 115 Fußballfeldern. Eine durchschnittliche jährliche Stromerzeugung von 95 Mio. kWh fließt zu einem überwiegenden Teil in die Eigenversorgung: Etwa 85 % des Solarstroms verbraucht ALDI SÜD beispielsweise für die Kühlung oder die Beleuchtung in den Filialen. Außerdem wurden im vergangenen Jahr an etwa 50 Standorten von ALDI SÜD Elektrotankstellen installiert, die Solarstrom für die Mobilität zur Verfügung stellen. Die übrigen 15 % des umweltfreundlichen Stroms gehen ins öffentliche Netz.

Die Jubiläums-Inbetriebnahme konnte in Kerpen in Nordrhein-Westfalen gefeiert werden. Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck begrüßte das Projekt: „Wie das Klimaabkommen von Paris im letzten Jahr zeigte, kann nur durch eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung die globale Erderwärmung begrenzt werden. ALDI SÜD nimmt mit seinen Solaranlagen hierbei eine Vorreiterrolle ein, um die nötige Reduktion von Treibhausgas-Emissionen weiter voranzutreiben.“

Ralf Ossenbrink / ALDI SÜD

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