PV-Veloport für Schule in Sindelfingen

 Das Projektteam vor dem PV-Veloport (v.l.): Johannes Eckl (Schindler), die Schüler Jimmy Hoffmann, Marcel Stefani und Roman Pamminger, Schulleiterin Karin Bieber-Machner, Dr.-Ing. Peter Diepen (Schindler) sowie Ulrich Blessing (projektbegleitender Lehrer) und Tobias Kling (stellv. Schulleiter). (Foto: Schindler)
Das Projektteam vor dem PV-Veloport (v.l.): Johannes Eckl (Schindler), die Schüler Jimmy Hoffmann, Marcel Stefani und Roman Pamminger, Schulleiterin Karin Bieber-Machner, Dr.-Ing. Peter Diepen (Schindler) sowie Ulrich Blessing (projektbegleitender Lehrer) und Tobias Kling (stellv. Schulleiter). (Foto: Schindler)
26.02.2018

Im Rahmen eines Schulprojekts entstand an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 (GDS2) in Sindelfingen ein Photovoltaik-Veloport. Schüler des technischen Schulzentrums errichteten den stromerzeugenden Fahrradstand in Gemeinschaftsarbeit mit dem Bückeburger Unternehmen Schindler clean energy systems.

An der GDS2 können Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss die Fachhochschulreife oder das Abitur erwerben. Ein Zweig der GDS2 ist das technische Gymnasium mit dem Schwerpunkt Umwelttechnologie. Der nun errichtete PV-Veloport verbindet umweltfreundliche Mobilität per Pedelec mit netzunabhängiger solarer Stromerzeugung.

Der überdachte Fahrradstand misst 3,40 m in der Breite und 2,00 m in der Tiefe. Die tragenden Elemente bestehen aus silbern eloxiertem Leichtmetall, die vier Eckpfosten sind auf Punktfundamenten verschraubt. Das Dach, bestehend aus vier Glas-Glas-Modulen ist zugleich der Generator. Die Nennleistung liegt bei 960 W.

Die PV-Anlage verzichtet auf eine Netzanbindung und damit auch auf die Einspeisung des erzeugten Stroms. Vielmehr wird die Energie über drei 230-V-Doppelsteckdosen zur Verfügung gestellt, unter anderem zum Laden von E-Bikes. Für den Strom, der nicht direkt genutzt werden kann, steht im Schaltschrank ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 4,8 kWh zur Verfügung. Solarer Ladestrom steht somit auch bei bedecktem Himmel für einige Zeit zur Verfügung.

Ralf Ossenbrink / Schindler ces