Aluminium als neue Speichertechnologie

Tina Nestler gehört zu den Nachwuchswissenschaftlern am Institut für Experimentelle Physik, die an der übernächsten Batterie-Generation forsche. (Foto: TU Bergakademie Freiberg)
Tina Nestler gehört zu den Nachwuchswissenschaftlern am Institut für Experimentelle Physik, die an der übernächsten Batterie-Generation forsche. (Foto: TU Bergakademie Freiberg)
09.02.2017

Unter der Leitung der TU Bergakademie Freiberg soll das Verbundprojekt R2RBattery die Umsetzung von Aluminium-Ionen-Batterien erforschen. Das vom BMBF geförderte Projekt ist zunächst auf eine Zeit von drei Jahren angelegt.

Die Lithium-Ionen-Technologie ist aktuell zwar das leistungsfähigste System der mobilen Energiespeicherung, der Rohstoff ist allerdings beschränkt. Zunehmend wird der Einsatz teurer. Als Alternative soll nun eine neue Speichertechnologie entwickelt werden, die auf einen Rohstoff setzt, der in größerer Menge vorhanden ist. Die Findung dieser Alternative hat sich das Projekt R2RBattery zum Ziel gesetzt. Das von der TU Bergakademie Freiberg geführte Projekt hat sich hierfür Aluminium als Hoffnungsträger auserkoren.

Die Wahl fiel auf Aluminium, nachdem man auf einen im BMBF-Verbundprojekt CryPhysConcept entwickelten Algorithmus zurückgegriffen hatte. Das Rechenmodell bezog neben den Materialeigenschaften auch ökologische und ökonomische Faktoren in die Auswahl mit ein. Aluminium ist das häufigste Metall der Erdkruste und darüber hinaus leicht zu gewinnen und zu recyclen. Außerdem entzündet es sich nicht wie Lithium an der Luft.

Die Verbundpartner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit € 3,7 Mio. geförderten Projektes sind neben der TU Bergakademie Freiberg:

Ihren Ansatz stellen die Partner auch auf der gemeinsam geplanten EStorM (Electrochemical Storage)- Konferenz vom 12. – 14. Juni an der TU Bergakademie Freiberg vor.

Philipp Kronsbein / TU Bergakademie Freiberg

 

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