Skeleton Technologies und die HTW Dresden forschen an Zukunft der Ultrakondensatoren-Technologie

Forschen gemeinsam an der Zukunftstechnologie Ultrakondensatoren: Prof. Dr. Ralf Rogler, Prof. Jörg Feller und Thomas Hucke (CTO Skeleton Technologies)	Foto: HTW Dresden/Peter Sebb
Forschen gemeinsam an der Zukunftstechnologie Ultrakondensatoren: Prof. Dr. Ralf Rogler, Prof. Jörg Feller und Thomas Hucke (CTO Skeleton Technologies) Foto: HTW Dresden/Peter Sebb
02.10.2018

Skeleton Technologies, europäischer Marktführer in der Produktion von Ultrakondensatoren und Energiespeichersysteme, betreibt intensive Forschungsarbeit in der Nutzung von Materialien wie Graphen sowie der Zell- und Modulentwicklung. Konkret wird derzeit für einen Globalen Player, der für Energieversorgungsunternehmen komplette Anlagen-, Upgrade- sowie Servicelösungen anbietet, an Speicherlösungen gearbeitet, die für den Test von Komponenten für Energienetze genutzt werden können.

Ultrakondensatoren sind Schnellspeichermedien und speichern Energie in einem elektrischen Feld während Batterien Energie als chemische Reaktion aufnehmen. Im Gegensatz zu Batterien können Ultrakondensatoren daher in weniger als einer Sekunde beladen und entladen werden und 1 Mio. Ladezyklen erbringen, das entspricht einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Ultrakondensatoren von Skeleton Technologie haben eine viermal höhere Power Density als Wettbewerbsprodukte. In Kombination mit Batterien erhöhen sie deren Lebenszeit und reduzieren den Verbrauch von Kraftstoff bei hybriden Fahrzeugen und Transportmitteln wie Hafenkrane um bis zu 36 %.

Skeleton Technologies setzt nicht nur auf die eigene Entwicklungsarbeit bei der Zukunftstechnologie Ultrakondensatoren, sondern auf die Synergien mit bestehenden Forschungseinrichtungen. Hierfür konnte die renommierte Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) gewonnen werden. Sowohl im Hochstromlabor der Fakultät für Elektrotechnik unter der Verantwortung von Prof. Dr. Ralf Rogler, Leiter der Abteilung Schaltanlagentechnik, als auch aus dem Bereich Chemieingenieurwesen mit dem Labor für Festkörperchemie und -analytik, Prof. Dr. Jörg Feller, arbeitet Skeleton Technologies zusammen. R. Rogler ist für die Testläufe der Ultracap-Module und das Prototyping im Dresdener Hochstromlabor zuständig. J. Feller bringt gemeinsam mit den Entwicklern von Skeleton die Forschung an der Zellentwicklung voran. Die F&E-Fachabteilung ist bis Oktober in der Fakultät der HTW Dresden einquartiert, bis das werkseigene Labor in Großröhrsdorf fertiggestellt ist.

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