Pfisterer liefert 52 km lange Erdkabel-Anlage an Westnetz

30.04.2019

Westnetz, einer der größten Verteilnetzbetreiber Deutschlands, investiert im Hunsrück in eine rd. 17 km lange Erdleitung und unterstützt damit die Ziele der Energiewende. Die neue Hochspannungsleitung transportiert künftig regenerativen Strom von Windenergieanlagen aus dem Hunsrück zu den Ballungszentren der Region. Pfisterer liefert dazu die komplette 110-kV-Kabelanlage mit einer Kabellänge von rd. 52 km einschl. der Kabelgarnituren schlüsselfertig aus einer Hand.

Der Verteilnetzbetreiber der Region Trier, Westnetz, ein Tochterunternehmen von Innogy, sieht die insgesamt rd. 19 Mio. E teure Maßnahme als Investition in die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Der stark wachsende Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen bringt das bestehende Verteilnetz im Hunsrück inzwischen nahe an seine Belastungsgrenze. Überschüssige Windenergie wird deshalb künftig vom Einspeisepunkt Thalfang (110 kV) über eine 17 km lange Verbindung zur Umspannanlage bei Osburg geleitet.

Für die 17,3 km lange Strecke werden Gräben 1,5 m tief und 1,7 m breit ausgehoben – überwiegend auf Wirtschaftswegen und öffentlichen Flächen. Laut dem Betreiber ist es das längste Erdkabel, das je von Westnetz verlegt wurde. Pfisterer liefert die gesamte Kabelanlage als schlüsselfertige Lösung. Zunächst werden drei Leitungen in Rohren parallel verlegt, drei weitere Leerrohre dienen als Reserve für die Zukunft. Anfang 2020 beginnt die Verlegung der insgesamt 52 km langen Erdkabel mit integrierten Lichtwellenleitern im Kabelschirm und mit zwei Leiterquerschnitten, 1 200 und 1 800 mm2, um die erforderliche Übertragungsleistung zu erreichen.

www.pfisterer.com