gridX weitet Geschäftsbereiche aus und setzt auf Energy-IoT

08.02.2019

Zahlreiche internationale Unternehmen – unter anderem Viessmann und Innogy – nutzen die Technologie von gridX bereits, um den Energieverbrauch und das Verhalten der Kunden besser zu verstehen und dadurch neue Services für Prosumer und Betreiber von Ladeinfrastruktur anbieten zu können. Der Energiemarkt steckt mitten im Wandel und das Verhalten, aber auch die Ansprüche der Verbraucher im Energiesektor haben sich stark verändert und werden dies auch in Zukunft zunehmend tun. Längst sind diese nicht mehr nur Anschlusspunkte, sondern Kunden mit wachsendem Bedürfnis nach Transparenz, Mitbestimmung und neuen Erlösquellen. gridX dient hier als innovativer Partner, um mit Unternehmen im Energiesektor kundennahe Geschäftsmodelle und somit neue Potenziale zu erschließen. Kernkomponente dabei ist die ganzheitliche gridX-Plattform, die speziell für die Anforderungen des Energiemarkts geschaffen wurde.

gridX startete mit der Geschäftsidee für Endkunden und bietete im Kern die Möglichkeit, Erzeugungsanlagen erneuerbarer Energien und Haushalte auf einer digitalen Plattform zu vernetzen. Unabhängig vom Hersteller kann die „gridBox“ Erzeugungsanlagen und Batteriespeicher intelligent an das Stromnetz anbinden. Zudem widmete sich das Unternehmen dem Aufbau einer autarken Strom-Community, welche den überschüssigen Strom mit anderen Mitgliedern teilen kann. Aufgrund der hohen Nachfrage von B2B-Unternehmen konzentriert sich gridX derzeit vor allem auf diesen Bereich, wobei das junge Unternehmen aus der ersten Phase der Unternehmung stark profitieren konnte und nun die Erfahrungen mit Endkunden an Business-Kunden weitergeben kann. “Wir können voller Stolz behaupten, dass wir derzeit die innovativste Technologie-Plattform für die Energiebranche anbieten. IoT-Lösungen sind aus unserer Sicht unumgänglich für Unternehmen, um digitale und neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt umsetzen zu können. Nur so können Unternehmen ihre Kunden nachhaltig binden”, sagt Gründer und Geschäftsführer David Balensiefen.

Aktive Technologieplattform für digitale Energielösungen.

Unternehmen investieren Millionen in die Entwicklung eigener IoT-Cloud-Infrastrukturen und verwenden das Meiste für Basisentwicklungen, die nichts mit der eigentlichen Lösung zu tun haben – sie verlieren Zeit und Geld. Genau hier setzt gridX an und bietet eine umfassende “Platform-as-a-Service” für eine schnelle Entwicklung, Time-to-Market und den Betrieb von Big Data. Die gridBox ist ein IoT-Edge-Gateway, welches hohen industriellen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen entspricht. Docker-Container auf integrierten Geräten verbinden moderne Softwareentwicklung mit vernetzter Hardware und IoT. So ist es möglich, 2,5 Millionen Datenpunkte pro Gerät und Tag zu generieren.

Das unabhängige Zuhause, Intelligentes Laden und Microgrids

Mit diesen drei Teilbereichen setzt gridX neue Maßstäbe. "Das unabhängige Zuhause” ist das erste White-Label-Angebot für ein flexibles Energiemanagement und -monitoring von privaten Haushalten mit Selbstversorgung. In Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller von Heizsystemen integriert gridX Photovoltaiksysteme mit Batteriespeichersystemen, Wärmepumpen und einer Community im Corporate Design.

Mit “intelligentem Laden” widmet sich gridX der Tatsache, dass zunehmend mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind und eine effiziente und kontrollierte Ladung unmöglich machen. Vor allem Unternehmen, Hotels und Parkhäuser haben das Problem, dass ihr oftmals vor vielen Jahren gelegter Netzanschluss des Netzbetreibers nicht genügend Leistung bereitstellen kann, um mehrere Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu laden. Die Energiewende mit der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungseinheiten bringt das Problem der Versorgungssicherheit und des Netzausbaus mit sich. Es drohen Stromausfälle im Energienetz aufgrund von Instabilitäten der Netzfrequenz. Eine Versorgungsalternative, die bei Bedarf eine temporäre Unabhängigkeit vom Netz ermöglicht, ist unerlässlich. Die Lösung von gridX erfasst, speichert und verwaltet Daten dezentraler Energiegeräte in Echtzeit. Die Überwachung und Bilanzierung der Energieströme im Microgrid erhöhen die Energieeffizienz und ermöglichen Nachfrageverschiebungen bei Überproduktion.