200 Mio. € Förderung für Energiespeicher

Die Bundesregierung will Energiespeicher stärker fördern. Deshalb haben das Wirtschaftsministerium, das Umwelt- und das Forschungsministerium den Startschuss für 60 innovative Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Energiespeicher gegeben. Ab jetzt werden die bewilligten Projekte mit den genehmigten Finanzmitteln ausgestattet. Insgesamt stellen die drei Ressorts für die Speicherinitiative 200 Mio. € zur Verfügung.Das Projekt „Wind-Wasserstoff-Kopplung“ bündelt die Forschung zur Erzeugung von Wasserstoff oder Methan mittels Windüberschussstrom. Die Kopplung von Batteriespeichern mit dezentralen Erneuerbaren-Energien-Anlagen insbesondere Photovoltaik wird in dem Projekt „Batterien in Verteilnetzen“ untersucht. Außerdem werden Forschungsvorhaben zu den Themen Energiesystemanalyse und thermische Speicher gefördert. Um auch langfristig Kompetenzen für den Umbau des Energiesystems zu sichern, werden zudem Nachwuchsgruppen an fünf deutschen Universitäten gefördert, die interdisziplinär zu verschiedenen Speichertechnologien forschen. Um bis zum Jahre 2050 bei gleich bleibenden Anforderungen an die Versorgungssicherheit 80 % des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien decken zu können, soll die Förderinitiative „Energiespeicher“ der Bundesregierung notwendige technologische Durchbrüche und Kostensenkungen unterstützen und zu einer schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher beitragen.

Katharina Ertmer