Marktübersicht Wärmeträger für Wärmepumpen

Erdkollektoren, Erdsonden, aber auch die Verbindungsleitungen von außen aufgestellten Luftwärmepumpen benötigen Wärmeträger, damit die Anlage nicht einfriert, wenn die Sonne im Winter nicht scheint. Neben wässrigen Lösungen von Monopropylenglykol (MPG) und Monoethylenglykol (MEG) kommen auch Ethanol-Wasser-Gemische und spezielle Salzlösungen zum Einsatz. Einige Hersteller nutzen nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) für ihre Produkte. MPG ist ungiftig, andere Glykole sind mit Warnhinweisen nach dem GHS-System versehen. (GHS = Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals).

Zugleich enthält der Wärmeträger eine Reihe von Zusätzen. Inhibitoren verhindern Korrosion. Saure Abbauprodukte des Glykols werden durch puffernde Substanzen abgefangen. All diese Zusätze sind in heutigen Wärmeträgern gesundheitlich unbedenklich.

Eine wichtige Anforderung an Wärmeträger für Wärmepumpen ist eine geringe Vikosität. Denn der Wärmeträger muss auch bei tiefen Temperaturen noch gut durch die Leitungen zirkulieren können. Anders als bei Wärmeträgern für Solarthermie spielen hohe Temperaturen und die daraus resultierenden Belastungen bei Wärmepumpen keine Rolle.

Ein Begleitartikel zur Marktübersicht ist auch in der gedruckten Ausgabe SW&W 7+8/2016 erschienen. Abonnenten können den Artikel in unserem Artikelarchiv auch als PDF herunterladen.

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