Marktübersicht Wärmeträger für Solarthermie

Die meisten Solarkreise von Solarthermie-Anlagen sind mit einem Wärmeträger gefüllt. Dieses Glykol-Wasser-Gemisch sorgt dafür, dass Rohre und Sonnenkollektoren nicht einfrieren, wenn die Sonne im Winter nicht scheint. Zugleich enthält der Wärmeträger eine Reihe von Zusätzen. So genannte Inhibitoren verhindern die Korrosion der Solarleitungen. Neben den Standardzusätzen bietet der Markt auch Lösungen für Aluminiumrohre. Saure Abbauprodukte des Glykols werden durch puffernde Substanzen abgefangen. All diese Zusätze sind in heutigen Wärmeträgern gesundheitlich unbedenklich.

Die wichtigste Anforderung an Wärmeträger für Solarthermie ist es, die hohen Temperaturen zu überstehen, die im Stillstand auftreten. Besonders bei Vakuumröhrenanlagen ist die thermische Belastung hoch. Inhibitoren, die mit den übrigen Bestandteilen des Wärmeträgers bei Stillstand in die Dampfphase übergehen, bieten hier Sicherheit und eine lange Lebensdauer.

Ein Begleitartikel zur Marktübersicht ist auch in der gedruckten Ausgabe SW&W 7+8/2016 erschienen. Abonnenten können den Artikel in unserem Artikelarchiv auch als PDF herunterladen.

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