Stürmische Zeiten für den deutschen Windenergie-Sektor?

Im Rahmen der Windenergietage diskutiert Ramboll die aktuellen Entwicklungen der Branche. Die Onshore-Experten des dänischen Konzerns stellen Konzepte vor, um mit diesen Herausforderungen umzugehen.

Der deutsche Windenergie-Markt ist im Umbruch. Bei den ersten beiden Auktionen gemäß EEG 2017 gingen mehr als 95 % des bisherigen Zuschlagvolumens von 1.820 MW an Bürgerenergiegesellschaften. Der durchschnittliche Gebotswert in der zweiten Ausschreibung lag bei 4,28 Ct/kWh. Die Wettbewerbsfähigkeit von Projekten muss somit auf der Ertrags- und der Kostenseite neu betrachtet und überdacht werden. Diese Entwicklung stellt die gesamte Branche vor neue Herausforderungen.

Die Wettbewerbsfähigkeit von Windprojekten muss auf der Ertrags- und der Kostenseite neu betrachtet und überdacht werden. (Foto: iStock)

Mit Innovation und Kostenreduktion gut gewappnet

Wie kann mit der aktuellen Situation umgegangen werden? Das zeigen die Windenergie-Experten von Ramboll bei ihrem Forum im Rahmen der Windenergietage, die vom 07. bis 09.11.2017 in Warnemünde stattfinden. Zukunftsmärkte außerhalb Deutschlands können eine Lösung sein. Im Fokus stehen dabei Skandinavien, Asien-Pazifik und Lateinamerika. Warum sich Investitionen in den deutschen Markt gerade jetzt dennoch lohnen können, zeigt der Vortrag eines schwedischen Referenten.

Kosteneinsparungen und Innovationen sind ein weiterer Weg, um den stürmischen Zeiten zu trotzen. Auf dem Programm des Forums stehen deshalb auch Vorträge, die Ansätze zur Kosteneinsparung in der gesamten Liefer- und Projektkette vorstellen und  aktuelle Forschungsvorhaben beleuchten. Dazu zählen unter anderem Arbeiten zur innovativen Windparkregelung, zum Weiterbetrieb bzw. Repowering sowie neueste Erkenntnisse bei Nachlaufeffekten in großen Windparks.

Das von Ramboll gestaltete Forum wird abgerundet durch Präsentationen, die sich dem kommenden Wandel der Energiewirtschaft durch die Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Mobilität widmen. Dabei zeigen die Referenten spannende Perspektiven bezüglich der Potentiale und Möglichkeiten der Sektorenkopplung auf. 

Neben den fachlichen Impulsen stehen bei den Windenergietagen vor allem der branchenweite Austausch und Networking im Fokus. Neue Perspektiven und innovative Ansätze, um den Herausforderungen des deutschen Marktes entgegenzutreten, dürften somit nicht nur bei den Vorträgen, sondern auch das Thema vieler informeller Gespräche und Diskussionsrunden sein.

Über Ramboll

Ramboll ist ein führendes Ingenieurs-, Design- und Beratungsunternehmen, das 1945 in Dänemark gegründet wurde. Das Unternehmen beschäftigt 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über starke Präsenzen in den nordischen Ländern, in Nordamerika und Großbritannien, auf dem europäischen Kontinent sowie im Nahen Osten und in Indien. Ergänzt werden diese durch bedeutende Vertretungen in Asien, Australien, Südamerika und Subsahara-Afrika.

Mit fast 300 Büros in 35 Ländern verbindet Ramboll lokale Expertise mit globalem Know-how in den Geschäftsbereichen Bauten & Design, Transport & Infrastruktur, Stadtplanung & -gestaltung, Wasser, Umwelt & Gesundheit, Energie, Öl & Gas sowie Management Consulting. Mit einer einzigartigen Kombination aus Ingenieur- und Managementberatung entwickelt Ramboll innovative, nachhaltige Lösungen, die für die Kunden, die Gesellschaft und somit für jeden Einzelnen einen wirklichen Unterschied machen.

Quelle: Ramboll

Das Programm Ramboll-Forums (08.11.17) steht als PDF zur Verfügung:

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