Historie

SONNE WIND & WÄRME im Wandel der Zeit

 
Der Bielefelder Verlag GmbH & Co. KG überträgt am 22. Juni 2018 seine Aktivitäten im Bereich der „Erneuerbaren Energien“ an die VDE-VERLAGs-Gruppe
 
Die VDE VERLAG GmbH übernimmt von der Bielefelder Verlag GmbH & Co. KG die Verlagsobjekte des Themenbereichs „Erneuerbare Energien“. Darunter fallen das Branchenmagazin SONNE WIND & WÄRME und weitere Print- und Onlinemedien.
 
42 Jahre nach Gründung des Magazins sind der Bereich der erneuerbaren Energien nun integraler Bestandteil der Energienetze und der smarten Gebäude. Zukünftig wird daher die Schwerpunktberichterstattung „Smart Home“ des Branchenmagazins SONNE WIND & WÄRME in dem Fachmedium „building & automation“, einem führenden Titel für Gebäudeautomation und -technik aus dem VDE VERLAG, fortgesetzt. Der Schwerpunktteil Netzintegration der SONNE WIND & WÄRME vervollständigt das Angebot des Fachmediums „netzpraxis“ aus dem Verlag EW Medien und Kongresse, einem Tochterunternehmen der VDE VERLAG GmbH. Dieses Fachmagazin ist der zentrale und der führende Fachtitel für den Netzbetrieb in der Energieversorgung und für Industrieunternehmen mit eigenen Kraftwerken respektive Energienetzen und sorgt hier für eine Gesamtabdeckung dieses Marktsegments.
 

 
SONNE WIND & WÄRME ist über mehrere Stationen aus der 1976 gegründeten Zeitschrift Sonnenenergie hervorgegangen und begleitet die Branche der erneuerbaren Energien nun seit Jahrzehnten! Diese Branche hat sich vor allem in den vergangenen zehn Jahren enorm weiterentwickelt und verändert. Deshalb ist es fast unmöglich geworden, die mehr als 40 Jahre, die nun hinter uns liegen, kurz und knapp darzustellen. Wir versuchen es trotzdem.
 
Erscheinungsbild und Gestaltung der Zeitschrift haben in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach gewechselt. Vier verschiedene Titel, drei Fusionen und drei Chefredakteure erlebte das Magazin im Laufe seiner Geschichte. 16 Jahre lang war Axel Urbanek Chefredakteur, bis 1992 der Wechsel an der Redaktionsspitze erfolgte und Detlef Koenemann die Verantwortung übernahm. Seit Sommer 2008 führt nun Volker Buddensiek als Chefredakteur das Team der SONNE WIND & WÄRME.
 
Anfangs erschien das Magazin unter der Leitung von Axel Urbanek als Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). 1979 kam es zur Abspaltung. Axel Urbanek brachte eine vom Verband unabhängige Zeitschrift unter dem Titel "Sonnenenergie & Wärmepumpe" heraus, und die DGS suchte einen neuen Chefredakteur für die "Sonnenenergie", die auch heute noch von der DGS herausgegeben wird.
 
Die Solarzeitschriften-Landschaft gedieh damals, obwohl die Branche noch sehr klein war, schon recht üppig. Überleben konnte kaum ein Magazin, sodass Fusionen notwendig wurden. Die Sonnenenergie & Wärmepumpe verleibte sich 1982 die Zeitschriften "Bau & Energie" und "Energie dezentral" ein und fusionierte ein Jahr später mit der "Solar + Wärme Technik", die seit 1979 von der Bielefelder Verlagsanstalt, heute BVA Bielefelder Verlag, herausgegeben wurde. Im Juli 1992, rund zehn Jahre nach diesen drei Fusionen, erwarb der BVA sämtliche Rechte an der von Urbanek gegründeten Zeitschrift und gab ihr einen neuen Namen: "Sonnenenergie & Wärmetechnik".
 
Dadurch wurde das breite Spektrum der Zeitschrift besser beschrieben. Die Schwerpunkte waren nicht nur Solarwärme und Solarstrom, sondern in zunehmendem Maße auch die Windenergie. Die Folge war acht Jahre später eine erneute Umbenennung. Seit Januar 2000 heißt die Zeitschrift SONNE WIND & WÄRME. Für diejenigen Leser, die schon von Anfang an dabei waren (und das sind nicht wenige), war es also bereits der vierte Titel.
 
Das Spektrum der Zeitschrift konnte sich in diesem Jahren in Gestalt der Branchen-Rubriken Solarthermie, Wärmepumpen, Photovoltaik, Windenergie und Biomasse konsolidieren. In der Boom-Phase der Photovoltaik in Deutschland nahm das Volumen der einzelnen Ausgaben so zu, dass die Erscheiungsfrequenz vorübergehend auf 18 erhöht werden musste. Seit 2013 erscheint das Heft wieder 12 Mal im Jahr. Ausgehend von der Einsicht, dass die stürmische Entwicklung der Regenerativen eine Differenzierung des Erneuerbare-Energien-Marktes mit sich gebracht hatte und künftig das Zusammenwirken der einzelnen Technologien in Energiesystemen wichtiger wird als jede Technologie für sich (heute würde man das als Sektorenkopplung bezeichnen), erfolgte mit dem Jahreswechsel 2012/2013 auch eine Anpassung an die zwei Marktsegmente "Smart Home" für die häuslichen Energiesysteme und "Netzintegration" für die Ebene der großen Erzeugungs- und Verteilungssysteme in Gewerbe, Industrie und Energieversorgern. Bis heute erscheinen die Ausgaben zu diesen beiden Schwerpunkten im steten Wechsel. Mit dem Relaunch der Zeitschrift im Juni 2016 erhielt die SONNE WIND & WÄRME nicht nur ein moderneres, frischeres Layout, auch die bisherige Rubrizierung der Inhalte nach "Photovoltaik", "Solarthermie", "Windenergie" etc. wurde abgelöst von von den drei großen Rubriken "Strom", "Wärme" und "Mobilität", mit denen das Heft wie kein anderes die drei Säulen der Energiewende in ihrer Heftstruktur abbildet.