Professionelle Wärmeabrechnung

27.09.2017

Die Technische Dienste Heidenau GmbH (TDH) hat sich für die Anrechnungssoftware XAP.wärme von Somentec zur Abrechnung ihrer rund 300 Wärmekunden entschieden. Das Unternehmen versorgt im Stadtgebiet Heidenau rund 50 % des Wohnraums und 95 % der öffentlichen Einrichtungen mit Wärme aus einem Biomassekraftwerk.

Bislang wird die Wärmeabrechnung mit einem ursprünglich branchenfremden System durchgeführt, das die Technische Dienste Heidenau GmbH (TDH) mit Unterstützung eines lokalen Dienstleisters auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten hatten. Da dieses System nicht erweiterbar ist und zudem der Support dafür eingestellt wird, war der Wärmeversorger gezwungen, sich nach einer neuen Lösung umzusehen.

Mit XAP.wärme von Somentec erhalten die Heidenauer eine professionelle Branchenlösung, die alle Anforderungen erfüllt. Beispielsweise wird in Heidenau sowohl monatlich als auch jährlich abgerechnet. Die Steuerung erfolgt über Abrechnungsgruppen, denen die Objekte zugeordnet sind. Für Jahresabrechnungen müssen monatliche Abschläge erzeugt werden. Neue Abschlagsbeträge werden mit der Rechnung automatisch gebildet und mit Terminstellung auf den Rechnungen der Kunden ausgewiesen. Die Nebenbuchhaltung inkl. Zahlungsverkehr und Mahnwesen verbleiben im ERP-System der Muttergesellschaft WVH Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau mbH. Die TDH nutzen XAP.wärme auf Basis eines Festpreismodells mit monatlichen Raten und einer Laufzeit von zunächst fünf Jahren. Der Anwender profitiert dadurch von kalkulierbaren Kosten und Investitionssicherheit. Bis Ende 2017 soll die neue Abrechnungslösung startklar sein.

Wärme aus Altholz genießt hohe Akzeptanz

Hinter den 300 Wärmekunden der TDH stehen knapp 5.000 Wohnungen sowie städtische Einrichtungen und Gewerbetriebe. Damit versorgen die Technischen Dienste im Stadtgebiet Heidenau rund 50 % des Wohnraums und 95 % der öffentlichen Einrichtungen. Die Wärme mit einer Gesamtleistung von 24 MW stammt aus dem Biomassekraftwerk der Steag New Energies GmbH in Dresden. Im Jahr 2016 verkaufte das Unternehmen mehr als 31 TWh Wärme. Weiteres Wachstum zeichnet sich ab. Mit der regenerativ erzeugten Wärme – Brennstoff ist in der Region anfallendes Altholz – und dem damit verbundenen hervorragenden Primärenergiefaktor freunden sich immer mehr potenzielle Wärmeabnehmer an.

Jens-Peter Meyer /Somentec

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