Neuer Kombikessel für Scheitholz und Pellets

Der Kombikessel HGV Pellet von NMT Heizsysteme kann entweder Scheitholz bis zu 50 cm Länge oder Pellets verheizen. (Foto: NMT Heiztechnik)
Der Kombikessel HGV Pellet von NMT Heizsysteme kann entweder Scheitholz bis zu 50 cm Länge oder Pellets verheizen. (Foto: NMT Heiztechnik)
22.06.2017

NMT Heizsysteme hat eine neue Serie von Kombikesseln entwickelt. Vier Modelle von 17 bis 40 kW bieten die Flexibilität zwischen Scheitholz und Pellets wählen zu können. Die integrierte Verbrennungs- und Heizungsregelung wird mittel Farb-Touchdisplay bedient.

Den neuen Kombikessel HGV Pellet von NMT Heizsysteme gibt es mit 17, 21, 30 und 40 kW Nennleistung. Der Füllraum für die bis zu 50 cm langen Scheithölzer umfasst bei den beiden kleinen Kesseln 108 Liter. Bei den beiden größeren Modellen sind es 156 Liter. Für Pellets ein Vorratsbehälter für 90 kg integriert. Der Pelletsbrenner wird auch zur automatische Zündung des Scheitholzes eingesetzt. NMT hat einen neuen selbstreinigenden Pelletsbrenner entwickelt. Über den Kipprost erfolgt eine regelmäßige Brennerreinigung automatisch nach jedem Brennzyklus. Eine vertikale Förderschnecke in Verbindung mit einem Fallrohr, in das die Rückbrandsicherung eingebaut ist, soll für eine optimale Betriebssicherheit im Pelletsbetrieb sorgen.

Die intelligente Verbrennungsregelung in Verbindung mit der Lambdasonde und dem Unterdrucksensor steuert den Heizkessel im Pellet- und Holzbetrieb sowie die gesamte Heizungsanlage. Der Kessels verfügt über ein übersichtliches Farb-Touch-Display: Die Menüführung ist laut Hersteller logisch aufgebaut und erlaubt dem Nutzer den Einblick in alle Parameter seiner Heizung. Die Steuerung ist mit einem Internetmodul erweiterbar. Das macht die Fernüberwachung über eine Browserverbindung möglich.

Der Scheitholzkessel HGV III kann auch allein eingesetzt werden. Eine Nachrüstung mit dem Pelletsbrenner ist jederzeit möglich. Kombikessel sind durch die Doppelförderung im Marktranreizprogramm besonders attraktiv für Kunden, die eigenes Scheitholz nutzen und gleichzeitig aber auch nicht auf den Komfort einer vollautomatischen Heizung verzichten wollen.

Jens-Peter Meyer