Hybridsystem aus Holzkessel und Wärmepumpe

Die Scheitholzhybridwärmepumpe von Guntamatic bietet dem Komfort einer modernen Heizung und zugleich die Flexibilität, um eigenes Holz nutzen zu können. (Foto: Jens-Peter Meyer)
Die Scheitholzhybridwärmepumpe von Guntamatic bietet dem Komfort einer modernen Heizung und zugleich die Flexibilität, um eigenes Holz nutzen zu können. (Foto: Jens-Peter Meyer)
24.03.2017

Guntamatic hat ein Hybridheizsystem entwickelt, das einen Scheitholzvergaserkessel mit einer Luftwärmepumpe verbindet. Damit kann der Kunde immer dann Holz verfeuern, wann er will und nutzt ansonsten den Komfort der Wärmepumpe.

Das Hybridsystem aus Holzheizung und Luftwärmepumpe bietet einige Vorteile. Im Sommer spielt die Wärmepumpe ihre Stärken aus und der Kessel steht still. Im Winter liefert der Holzkessel den Großteil der Wärme, denn dann ist die Luftwärmepumpe nicht so effizient. Guntamatic hatte im vergangenen Jahr bereits eine Hybridlösung aus Pelletskessel und Luftwärmepumpen entwickelt. Nun ist auch die Kombination aus Scheitholzvergaser und Luftwärmepumpe herausgekommen. Der Vorteil für den Nutzer ist hier: Er kann dann mit Holz heizen, wenn er Lust und Zeit dazu hat. In der übrigen Zeit übernimmt das Wärmepumpenmodul die Versorgung des Hauses.

Guntamatic bietet zwei Varianten der die Kombination aus Scheitholzvergaser und Luftwärmepumpe an: Die kompaktere Bio-Hybrid ist für Scheitholzlängen von 33 cm ausgelegt. Der Scheizholzvergaserkessel hat eine Nennleistung von 14 kW. Die BMK-Hybrid ist mit einem großen Füllraum für 50 cm lange Scheite ausgestattet. Hier leistet das Scheitholzmodul 20 kW. Beide Varianten können wahlweise mit einem Wärmepumpenmodul mit 9 oder 16 kW ausgestattet werden. Die Luftwärmepumpe ist mit Invertertechnologie ausgestattet und erreicht einen COP von 4,4.

Für Hausbesitzer, die eine PV-Anlage auf dem Dach nutzen, hat Guntamatic Heat Pump Battery Management entwickelt. Diese kann wahlweise auch nur Stromüberschüsse aus der eigenen Photovoltaikanlage zur Wärmegewinnung nutzen.

Jens-Peter Meyer